Der neue Poken Pulse ist endlich da! Lange hat die Fangemeinde und sicher auch der ein oder andere Geschäftsmann darauf gewartet, dass es endlich die Businessvariante der durchaus populären USB-Gadgets gibt. Nun ist er da und nicht nur das Aussehen ist erwachsen geworden. Doch erst noch einmal zu Poken allgemein, was sind die Dinger mit dem komischen Namen und der blinkenden vierfingrigen Hand? Ein Poken ist eine Art elektronische Visitenkarte. Hält man zwei Poken an den Händen aneinander (High-Four), werden Daten ausgetauscht. Neben den üblichen Details wie Name, E-Mail Adresse und Wohnort eben auch “moderne” Informationen wie Facebook Account, sein Twitter Profil oder ein XING Kontakt. Bei den bisherigen Poken (bunt, Comic-Style, verspielt) konnte man allerdings nur 64 Kontakte austauschen, dann war es spätestens wieder Zeit, die Kontakte zu synchronisieren, um Platz zu schaffen. Gerade wenn man länger unterwegs ist oder auf einer großen Veranstaltung ist, konnte dies schon zu Problemen führen.
Doch diese Probleme sind mit der Einführung der Business Poken nun Geschichte. Die Poken, die aussehen wie ein sehr schick gestylter USB-Stick fassen nahezu unendlich viele Kontakte. Zusätzlich ist ein 2GB USB-Stick integriert, so dass man mit einem Business Poken gleich einen Doppelnutzen hat. Der Poken Pulse hat also die Features bekommen, die sich Poken Nutzer schon lange gewünscht haben. Unterschied zu den herkömmlichen Poken ist auch, dass der Hersteller verspricht, die Firmware des Poken sei upgradefähig. Und auch gleich noch dranhängt, dass Entwickler Programme für die Poken schreiben können werden. Dies wird jedoch leider nicht weiter beschrieben, so dass wir uns überraschen lassen müssen, was da noch kommt. Interessant klingt es allemal. Die Batterie, die für den High-Four (den Austausch zweier Kontakte) benötigt wird hält 8 – 12 Monate und ist sehr leicht austauschbar.
Damit es auch unter Geschäftsleuten nicht zu langweilig wird (und um einen größeren kundenkreis anzusprechen), gibt es auch die Business Poken in unterschiedlichen Farben. Das Gute dabei, die Farben verstecken sich unter der Kappe, so dass der Poken im Normalzustand immer in dezentem schwarz daher kommt. Man möchte seine eventuell zukünftigen geschäftspartner ja nicht mit einem poppigen Design verschrecken. Einzig der Preis ist meiner Meinung etwas hoch. Kosten die Original Poken € 14,99, muss man für die Businessvariante glatt das doppelte hinlegen. Es ist fraglich, wie dieser Preis zu Stande kommt, da die Technik ja bereits vorhanden war und 2GB Flashspeicher (technischer Unterschied zu den “alten” Poken) keine € 15,- kosten. Ob man hier versucht, das Businessmerkmal weiter zu forcieren oder ob die Produktionskosten tatsächlich soviel höher sind, ich kann es nciht beantworten und ich werde meine Meinung dazu auch für mich behalten.
Wer also € 29,99 investieren will, kann sich seinen Poken Pulse ab sofort bei PokenPulse.eu bestellen. Ich werde versuchen, den ein oder anderen Business Poken für ein Gewinnspiel zu bekommen oder wenigstens einen für ein Review zu ergattern. Schick sind sie ja schon und dank des Speichers auch zu gebrauchen, wenn man gerade niemanden zum “poken” da hat.
Werdet Ihr Euch ein Business Poken zulegen? Oder habt Ihr ein altes und werdet dies weiter nutzen? Meint Ihr Poken sind nur ein vorrübergehender Trend und die Dinger sind bald wieder von der Bildfläche verschwunden? Hinterlasst doch einen Kommentar zu dem Thema und teilt Euch anderen mit.







Na endlich
Von dem Design für Privatanwendern war ich irgendwie nicht so begeistert. Vielleicht lege ich mir ja jetzt echt mal so ein Teil zu
Ach ja. Das neue Design von MobilPresse.com gefällt mir. Sehr selten, dass ich das bei einem dunklen Theme schreibe. Aber es ist hier alles sehr übersichtlich und die Schrift kann man auch gut lesen